Die Metalle

Der Klang der Flöte wird durch die Mundplatte, den Tonkamin, die Mensur und den Korpus bestimmt. Entscheidend ist dabei das gewählte Metall mit seinen spezifischen physikalischen Eigenschaften (u.a. Härte, Dichte, Struktur und spezifisches Gewicht).

Folgende Materialien finden im ELOY-Querflötenbau Verwendung:

Silber 925 oder Sterling Silber

Silber 925 ist das am meisten verwendete Metall für Konzertinstrumente. Es ist auch bekannt als Sterling Silber, einer Legierung von 925/1000 Anteilen reinem Silber und 75/1000 Anteilen Kupfer. Das Kupfer wird benötigt, um dem Flötenrohr die erforderliche Härte zu verleihen. Ähnliche Legierungen hat bereits der „Stradivari“ unter den Flötenbauern, Louis Lot, verwendet, das „französische Silber“ war damals durch seine hohe Qualität bekannt, gekennzeichnet durch den Stempel des Eberkopfs. ELOY-Flöten haben eine Wandstärke von 0,35 mm, was zu einem warmen und zugleich strahlenden Ton führt, der gut trägt. Die Wandstärke der Kopfstücke ist 0,38 mm etwas dicker, dadurch entsteht ein gut ausbalancierter Ton über alle Register der Flöte.

Edel Silber


Edel Silber ist eine Legierung, welche speziell für ELOY Flöten entwickelt wurde. Statt einer Kupferzugabe zum Silber, wird Edelmetall für den Härtungsprozess verwendet. Die Anteile bei Edel Silber sind 850/1000 Teile Silber und 150/1000 Teile Edelmetalle, von denen der größte Anteil Gold ist. ELOY gibt die genauen Anteile an der Legierung nicht bekannt, sie sind ein Betriebsgeheimnis. Aber deren Einfluss auf die Tonqualität ist eindeutig hörbar, mit einem schöneren Timbre. Und ein weiterer Vorzug: Die Oberfläche der Rohre kann nicht anlaufen und bleibt so immer glänzend.

Gold

14 Karat Rotgold

ELOY stellt auch 14 Karat Rotgold-Flötenrohre her. Dichte und Härte von Gold sind höher als die von Silber und das Ergebnis ist ein vollklingender, dunkler Ton.